Pony-News

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Unsere Ponys sind Familie!

Gepostet am 9. August 2018 um 5:35

Der Reitkindergarten ist ein privates Tierschutz-Projekt.


Die Einnahmen durch die Ponyreiter, dienen ausschließlich dazu, die monatlichen Unterhaltskosten (Stallmiete, Hufschmied, Tierarzt, Zahnarzt) unserer Shettys Perle,Turbo und Pia, zu finanzieren.


Perle ist 22 Jahre alt und schon 6 Jahre in unserem Besitz. Durch eine periodische Augenentzündung erblindet sie Rechtseitig. Sie möchten wir mit diesem Handicap auf keinen Fall aus ihrer gewohnten Umgebung und aus ihrem Herdenverband heraus reißen, genauso wenig wie die alte Stute Pia. Sie ist stolze 27 Jahre jung, altersentsprechend fit und lebt auch schon seit vier Jahren auf dem Bauernhof. Wir haben sie von unserem Bauern übernommen, da dessen Tochter aus Pia heraus gewachsen ist und das Pony nicht ohne Aufgabe auf der Weide verfetten sollte. Der dritte im Bunde ist unser kleiner Turbo. Er sollte verwurstet werden, da er vor zwei Jahren (da schon 13 Jahre alt), noch nicht kastriert war und als Hengst keine Chance auf eine ordentliche Vermittlung hatte. Wir haben dem kleinen Mann eine zweite Chance bieten können und er genießt nun als Wallach sein weiteres Leben bei uns.


Auch kleine Pferde kosten bekanntlich großes Geld. In manchen Monaten kommen zum Beispiel zur Stallmiete noch Kosten für den Hufschmied dazu und/oder für den Tierarzt. Da ist man dann schnell bei Beträgen von 500 € bis 1000 €! 


Durch den Reitkindergarten können wir den Minis eine Lebensstellung ermöglichen. Darauf basierte die Idee zur Gründung unseres Pony-Reitbetriebes.


Auch wenn unser Betrieb stark witterungsabhängig ist und durch Hitze, Regen und Schnee an manchen Tagen kein Ponyreiten stattfinden kann, bleiben wir Idealisten und glauben an unsere Idee! Durch unser spezielles Angebot zeichnen wir uns aus und bieten regional etwas Einzigartiges für Kinder, mit Tier und Natur in Kontakt zu kommen.


Es wird immer Menschen geben, die das erkennen und unser Angebot mit Freude in Anspruch nehmen und dadurch ein Stück weit mithelfen, unseren drei Shettys ein unbeschwertes Leben zu ermöglichen! 


Vielen Dank für Eure Unterstützung!



Vertraulichkeitsverpflichtung

Gepostet am 28. Mai 2018 um 0:05

Der Schutz Eurer Daten ist uns ein wichtiges Anliegen. Am 25. Mai 2018 trat die DSGVO in Kraft.


Da bei uns keine Vertragsverpflichtung besteht, verfügen wir nur über wenige persönliche Daten unserer Kunden. Diese sind in der Regel Name und Vorname von Eltern und Kinder, sowie eine Rufnummer.


Wir, als Pony-Reitbetrieb nehmen den Schutz Eurer Daten sehr ernst. Wir möchten daher sicherstellen, dass wir weiterhin wie gewohnt über unseren WhatsApp Account informieren dürfen.


Dieser Acccount dient der Übermittlung freier Reittermine, Änderungen und Neuheiten und zum Posten von Bildern und persönlichen Erlebnissen von uns oder euch mit den Ponys.


Alle Teilnehmer sind vor Aufnahme gefragt und nach deren Einwilligung dem Account hinzugefügt worden und sind somit einverstanden, dass persönliche Daten (Rufnummer + Name) für alle zugehörigen Teilnehmer in der WhatsApp-Gruppe "Ponyreiter" sichtbar sind. 


Jeder Teilnehmer kann ohne Angaben von Gründen jederzeit die Gruppe verlassen.


Wir behalten uns aus Datenschutzgründen zukünftig vor, Teilnehmer, die sich vom Ponyreiten abgemeldet haben oder längere Zeit kein Interesse mehr gezeigt haben, aus dem Account auszuschließen. Sollte das nicht im Interesse des Ausgeschlossenen sein, kann dieser uns persönlich kontaktieren.


Wir garantieren Diskretion der uns übermittelten Daten (Namen + Rufnummern) und wir werden ohne Rücksprache keine persönlichen Daten an Dritte herausgeben!


Unsere Rufnummer darf an interessierte Eltern ausgehändigt werden. Wir sind auch damit einverstanden, dass Fotos von euren eigenen Kindern vom Aufenthalt auf dem Ponyhof bei WhatsApp, Facebook oder anderen Plattformen eingestellt werden. Bitte bewahrt hier die Persönlichkeitsrechte unserer Betreuer, insbesondere der begleitenden jugendlichen Betreuer und die der anderen Reitkinder!


Wir freuen uns Weiterhin auf ein gutes Miteinander und allen viel Freude mit uns und unserer Pony-Bande!


Das Team vom Reitkindergarten und Familie Schmidt


Bienen schützen - Teilnahme am Wettbewerb des Imkervereins Altenkirchen

Gepostet am 18. April 2018 um 6:20

Mehr Lebensraum für Bienen schaffen


Mit dem Reitkindergarten möchten wir die laufende Aktion des Imkervereins Altenkirchen unterstützen.


Für einen Wettbewerb wird kleinen und großen Hobbygärtnern ein Tütchen Saatgut durch den Imkerverein kostenlos zur Verfügung gestellt. Es ist eine gentechnikfreie Mischung der Firma Quedlinburger mit der Bezeichnung „Bienen- und Hummelmagnet“.


Durch Julia und Sven Müller, die nicht nur aktive Mitglieder im Imkerverein sind, sondern auch Teil unserer Reitergemeinschaft, erhalten wir der das Saatgut, welches in den nächsten 14 Tagen an alle Reitkinder verteilt wird.


Nach der Aussaht können sich die Kinder an der blühenden Pracht erfreuen und schaffen dadurch auch wieder mehr Lebensraum und Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten. Durch Industrialisierung, Umweltkatastrophen und das Einsetzen von Pestiziden in der Landwirtschaft, wird der Lebensraum der Biene stark eingeschränkt.


Uns ist es ein großes Anliegen, Kindern Tiere und Natur näher zu bringen und übergreifend die Wichtigkeit zu vermitteln, die hinter diesem Projekt steht!


Bis zum 30. September können die Kinder ihre Blütenpracht fotografieren und per Post oder Mail an den Imkerverein AK senden ([email protected]).


Für die kleinen Hobbygärtner/innen stiften wir als Ansporn einen Reitgutschein!










Klimaanlage aktiviert

Gepostet am 3. April 2018 um 0:20

Das stürmisch Wetter und die dadurch relativ frischen Temperaturen über die Ostertage lassen nun nach und ein kleiner Vorgeschmack auf den Sommer steht vor der Tür. Es wird merklich wärmer und wir kommen in unseren dicken Winterklamotten richtig ins Schwitzen. Uns hilft dabei das Zwiebelprinzip, um die Temperaturen auszugleichen, um nicht im eigenen Saft ausharren zu müssen.


Die Ponys allerdings, die ihr dickes Winterfell nicht einfach mal so kurzfristig ablegen können, leiden mit steigenden Temperaturen ganz schön unter dem dichten Pelz. Nicht nur in Bewegung beim Reiten oder auf der Koppel, sondern auch beim Aufenthalt in der Box.


Erleichterung verschafft man den Ponys, indem man das Fell teilweise entfernt. Teilschur nennt man das auch unter Pferdeleuten. Hierzu wird ein Streifen am Körper, überwiegend die Unterseite von Hals, Brust und Bauch und ein Streifen an der Hinterhand, vom dichten Winterfell befreit. Diese Rasur wirkt wie eine Klimaanlage. Das Pony kann dadurch die Temperatur besser ausgleichen und überhitzt nicht so schnell. Das Pony kann mit dieser Schur auch ohne zusätzliche Decke am Tag auf die Weide, da die übrigen Körperregionen durch das übrige Winterfell noch geschützt werden.


Wenn man nicht schert und das Pony regelmäßig reitet, ist es unter Belastung sehr schnell nass geschwitzt. Je nach Temperatur reicht auch schon eine leichte Belastung im Schritt und Trab aus, um das Pony ins Schwitzen zu bekommen. Das Pony benötigt dadurch sehr viel Energie. Die Leistungsbereitschaft verringert sich und das Pony ermüdet schneller.


Gerade die kleinen Ponyrassen, zu denen Perle, Pia und Turbo gehören, bekommen sehr langes und dickes Winterfell. Das Unterfell ist sehr dicht und trocknet nur sehr langsam ab. Trotz mehrfachen Auflegen von Abschwitzdecken, abrubbeln mit Stroh und anderen Versuchen, den Ponys das Fell zu trocken, kam es schon vor, dass die beiden stundenlang im geschwitzten Haarkleid in der Box stehen mussten. Das ist dann sehr unangenehm für die Ponys, da sie dadurch langsam auskühlen und es im ungünstigsten Fall zu Erkältungskrankheiten führen kann.


Jetzt sind unsere drei Ponys teilweise geschoren. Perle, Pia und Turbo sind am Bauch und Hals rasiert worden. Sieht gewöhnungsbedürftig aus. Fast schon albern. Aber es ist eine Erleichterung, für Ponys und Menschen. Wir merken es auch beim Putzen. Gerade die mit dickem Fell behangenen Bäuche, luden Matsch und Co zum Verweilen ein und es war oftmals eine Strapaze, das dichte Haarkleid von dem getrockneten Schlamm zu befreien.


Ab dem kommenden Wochenende soll es ja endlich einen kleinen Vorgeschmack auf den Frühling geben. Mit Temperaturen bis 18 °C. Dann rentiert sich auch der neue Haarschnitt.




 

Verstärkung im Team

Gepostet am 21. März 2018 um 13:10

Ich heiße Michaela (Michi) und bin 30 Jahre jung. Ich wohne zusammen mit meinem Mann Christian, unserer Tochter Isabel, sowie unseren 2 Katzen und 2 Hunden in Eichen.


Isabel geht seit Januar 2017 bei den Schmidtis reiten. So haben wir uns auch kennen gelernt. Ich bin schon öfters mitgegangen und habe Isabel selber geführt.


Ich kann mir ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen. Die Zeit im Stall mit den Pferden und natürlich auch den Kindern, genieße ich sehr. Es ist sehr schön zu sehen, mit welcher Freude und Begeisterung die Kinder bei den Ponys sind.


An Isabel kann ich direkt miterleben, wie viel Spaß sie beim Ponyreiten hat und wie gerne sie sich bei den Schmidtis im Stall aufhält, vorallem wie wohl sie sich hier fühlt.


Umso mehr freue ich mich darüber, dass Daniela mir die Möglichkeit gibt zu helfen.

Ab sofort werde ich an den Samstagen im Reitkindergarten tätig sein und sie auch unter der Woche bei Vorbereitungen (putzen der Ponys) unterstützten.


Die Zeit mit den Tieren ist für mich der perfekte Ausgleich zu meinem Bürojob. Es ist einfach Entspannung pur! :)


Auch ohne eigenes Pferd, hege ich eine große Leidenschaft für diese Tiere. In Kindertagen habe ich reiten gelernt. Klassischer Buschreiter! Ich bin nicht der Typ, der gerne in der Reithalle seine Runden dreht! Mich hat es schon immer raus ins Gelände und in die Natur, an die frische Luft gezogen. Das Wetter spielt dabei keine Rolle. Durch unsere Hunde bin ich eh bei jedem Wetter draußen: egal ob bei Regen, Schnee, Wind oder Sonne.


Ich freue mich auf sehr viele schöne Stunden mit den Kindern, den Pferden und auch den Eltern im Reitkindergarten.







Unsere Ponys

Gepostet am 1. März 2018 um 6:35

Hier möchten wir Euch unsere fünf Ponys vorstellen:


Perle (La Perla)


Perlchen haben wir 2013 übernommen. Sie ist Sophias zweites Pony.


Perle ist ein wahrer Schatz. Ein Pony mit Herz und Verstand und idealer Freizeitpartner für die Kinder. Sie ist geduldig und lieb im Umgang. Sie lässt alles ruhig über sich ergehen und liebt es, wenn man sie stundenlang herausputzt.


Sie gab uns auch die Inspiration für unseren Reitbetrieb. Nachdem Sophia aus ihr „herausgewachsen“ war, standen wir vor der Überlegung, Perle zur ehemaligen Besitzerin zurück zu geben oder zu behalten. Da Perle ein fleißiges Pony ist und gerne gearbeitet wird (faul auf der Weide stehen ist auf Dauer nicht ihr Ding), wurde die Idee für den Reitkindergarten geboren. So hat sie weiterhin eine Beschäftigung und verdient noch etwas für ihren Unterhalt dazu.





Aaron


Er ist seit 2010 in unserem Besitz. Er wird hauptsächlich von Ela geritten und gearbeitet.


Er ist ein gutmütiger Kerl. Manchmal versucht er seinen dicken Haflingerkopf durchzusetzen. Er checkt sofort, wenn jemand nicht geübt im Umgang mit Pferden ist und ignoriert dann auch schon mal den Menschen am anderen Ende des Führstrickes. Er benötigt regelmäßiges Training, um das Verständnis und die Konsequenz (nicht Dominanz!) Pferd – Mensch zu akzeptieren.


Im Umgang mit den Kindern ist er geduldig und vorsichtig. Er liebt Leckerchen aller Art und freut sich, wenn er von den Kiddis heimlich etwas abstauben kann.


 



Matti


Er ist seit 2015 bei uns und Sophias Pferd.


Er kommt ursprünglich aus einem Turnierstall in Düsseldorf und ist bis L in Dressur und Springen ausgebildet.


Bei uns genießt er seinen Ruhestand. Sophia erhält zwar regelmäßig Unterricht auf ihm, aber die einzigen „Turniere“, die er bei uns bestreiten muss, sind drei regionale Wanderritte mit Trailparcour im Jahr.


Er ist ruhig und ausgeglichen und lässt sich gerne von den Kindern betüddeln.





Turbo (van Hunnekens)


Wie schon beschrieben ist Turbo seit Sommer 2016 bei uns. Er wurde von uns aus schlechter Haltung übernommen und das bewahrte den kleinen Kerl vor der Verwurstung!


Es war Bestimmung! Wir hatten ja keinerlei Vorinformationen über ihn: Wir wussten nicht, ob er jemals geritten oder gefahren worden ist, wie er sich im täglichen Umgang mit Menschen zeigt und ob er überhaupt herdenverträglich ist. Er war bis zu unserer Übernahme immer noch Hengst und das galt es auch noch zu berücksichtigen!


Doch schnell erkannten wir seinen guten Charakter und seine Liebenswürdigkeit und schnell hatte er dadurch seinen Platz bei uns gesichert.


Gerade die ganz kleinen Kinder lieben den knuffigen Shetty-Mann, da er mit seinen 90 cm die ideale Körpergröße besitzt, um auf Augenhöhe zu putzen und zu schmusen!


Er ist geduldig und fleißig und freut sich auf über seine neue Herde und seine neuen Aufgaben.




Pia

Pia ist schon seit 2014 auf dem Bauernhof. Ich habe sie damals für Marisa (Tochter des Hofes) mit ausgesucht und fühle mich verantworlich für das Stütchen.

Marisa ist aus ihr herausgewachsen und wurde die letzten beiden Jahre nicht mehr geritten. Pia ist eine rundliche und gemütliche Pony-Dame. Trotz ihren hohen Alters ist sie dankbar für Aufmerksamkeit, Pflege und regelmäßige Bewegung. Sie ist ruhig und geduldig und wird ihrer Aufgabe im Reitkindergarten mehr als gerecht. Die Kinder lieben Pia, da man auf ihr sitzt, wie auf einem bequemen Sofa. 



Von Emma - Ein Erfahrungsbericht

Gepostet am 5. Februar 2018 um 8:25

Reittherapie mit Herz


Ich heiße Steffi und ich bin die Mama von der kleinen Emma.


Emma hat, wahrscheinlich aufgrund eines Sauerstoffmangels bei der Geburt, eine motorische Entwicklungsverzögerung. Vor allem in den Beinen. Sie benötigt zur Beinstabilisierung beim Stehen und Gehen Orthesen und bis vor einem Jahr, konnte sie im Alter von 3 Jahren noch nicht ohne fremde Hilfe alleine Laufen.


Um Emma in ihrer Entwicklung zu unterstützen, hatten wir uns zu einer Reittherapie (Hippotherapie) entschieden. Die Warteliste in dem angestrebten Zentrum war sehr lang.


Von einer Freundin erfuhren wir vom Reitkindergarten in Rott und in Absprache mit Daniela, unternahm Emma ihren Reitversuch. Emma hatte einen riesigen Spaß beim Reiten und Putzen der Ponys und verliebte sich auf Anhieb in die beiden geduldigen Shettys Perle und Turbo.


Anfangs fehlte Emma das notwendige Gleichgewichtsgefühl, um sich auf einem dahinschreitenden Pony auszubalancieren. Ihr Sitz wurde dann sanft von Daniela immer wieder während des Rittes korrigiert, ohne dass Daniela Emma ständig fixierte. Durch diese Maßnahme lernte Emma sehr schnell, selbstständig ihren Sitz zu korrigieren und sich sicher alleine auf dem Ponyrücken zu halten.


Nach den ersten Stunden in Rott, kam nun auch die Chance, in dem Zentrum für Reittherapie nachzurücken. Während der Schnupperstunde stellte ich allerdings sehr schnell fest, dass Emma sich nicht wohl fühlte und sich langweilte. Das Reiten fand in einer Reithalle statt und während der 30minütigen Therapie wurde sie permanent auf dem Pferderücken von einem Helfer festgehalten. Nach der Reitzeit wurde Emma vom Pferd gehoben und das nächste Kind startete seine Therapieeinheit. Hier bestand für Emma keine Möglichkeit, frei und selbstständig ein Gefühl für ihren Körper zu entwickeln, geschweige denn, überhaupt den Kontakt zu einem Pferd herzustellen. Diese Art der Therapie war für uns keine Alternative zum Ponyreiten in Rott. Und preislich schon gar nicht!


Bedenken meinerseits bestanden in Rott nur darin, dass das Ponyreiten aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse eventuell oft abgesagt werden musste. Doch die Erkenntnisse nach einem Jahr Ponyreiten bei den Schmidtis zeigt, dass bei jedem Wetter, auch in der Winterzeit, geritten wird.


Von Daniela lernt Emma nicht nur den Umgang mit Ponys und einen richtigen Sitz, sondern auch viele interessante Dinge in der Natur. Emma liebt die Erkundungstouren durch Wald und Flur und freut sich immer auf einen Besuch des riesigen Ameisenhaufens.


Während des 40minütigen Rittes wird auch auf dem Ponyrücken geturnt. Gleichgewicht und Koordination werden somit bei den Kindern trainiert und nach nur 3 Monaten regelmäßigen Ponyreitens hatte Emma sehr viel an Selbstvertrauen gewonnen, Muskulatur aufgebaut und den Ehrgeiz entwickelt, sich selbständig und ohne Hilfe auf ihren zwei Beinen fort zu bewegen. Für jede Mama und jeden Papa ist es wohl nach zu vollziehen, wie glücklich wir mit dieser Entwicklung sind. Ich bin überzeugt – auch wenn es keine Studie, sondern nur mein persönlicher Eindruck ist – dass ohne „Perli und Tubi“ (von Emma liebevoll so genannt) Emma diesen Fortschritt nicht so schnell erreicht hätte!


An diesem Wochenende wird Emma nun 4 Jahre alt und ist eine sichere Ponyreiterin geworden. Sogar Ausritte auf dem großen Pferd „Matti“, meistert sie durch eine extrem vertraute Verbindung mit den Tieren und hat bei jedem Besuch einen riesigen Spaß!


Ich danke Daniela und ihren wundervollen Tieren für die tollen Stunden, die Emma schon in Rott verbringen durfte.


Ihr seid wunderbar und die beste Ponytherapie der Welt! Herzlichen Dank!



 

Kleine Führungskräfte

Gepostet am 14. Januar 2018 um 4:10

Ein Pony führen, dass es auch einem ohne Widerspruch und mit Vertrauen folgt, ist gar nicht so einfach, wie es immer aussieht.


Das haben die Ponyreitkinder heute Nachmittag feststellen können.


In einem kleinen Slalom-Parcour durfte sich jeder der Kids mit Turbo versuchen.


Diese Übung werden wir jetzt immer mal wieder einbauen, damit die Kinder lernen, auf die Pferde zu achten und eindeutig und klar zum richtigen Zeitpunkt zu agieren. Dieses Erlebnis mit dem vierbeinigen Trainer ist eine gute Gelegenheit schon früh die eigenen Stärken und Schwächen kennen zu lernen. Achtsamkeit und Empathiefähigkeit, sowie Durchsetzungsvermögen werden trainiert und dadurch das kindliche Selbstbewußtsein für die Zukunft gesteigert.


Lea, Julia und Nele haben als Probanten ihre Aufgabe schon gut erfüllt!:)


    

Kleine Pferdekunde

Gepostet am 9. Januar 2018 um 3:20

Ein Kind wunderte sich beim Putzen der Vorderbeine, dass bei den Ponys an der Innenseite ein „Knochen“ zu sehen sei.


Dieser „Knochen“ ist die sog. Kastanie (benannt wohl nach der Form derselben Frucht). Es ist ein Hornrest, ein funktionslos gewordenes rückgebildetes Relikt der Evolution.


Der Eohippus sah dem heutigen Hauspferd nicht ähnlich. Eher sah es wie ein Zwerghirsch oder eine Antilope aus und es lief auf Zehen. In seiner Entwicklung bildeten sich die Zehen zurück und es wurde zum Einhufer.


Das Horn der Kastanie wächst in Scheibchen und wie der Huf – zeitlebens. Daher muss es auch gelegentlich gekürzt werden. Man findet es beim Pferd an allen vier Gliedmaßen.



                                                   




 

Der Schrecken zum 1. Advent

Gepostet am 4. Dezember 2017 um 9:10

Matti hatte gestern durch eine Weideverletzung ein kleines Loch im Vorderbein und daraus sickerte lustig das Blut über mehrere Stunden heraus.


Wunde war nicht tief, eher oberflächlich und sah überhaupt nicht so schlimm aus. Wußte auch nicht, was ich davon halten sollte!? Probleme mit der Blutgerinnung? Arterienverletztung? Letzteres schloss ich allerdings aus: das Blut war zwar sehr hell, trat aber nicht pulsierend heraus.


Um halb eins entdeckt, gereinigt und desinfiziert. Kontrolliert um vier und um sieben Uhr. Hatte in der Zwischenzeit auch schon mal mit dem Tierarzt Rücksprache gehalten und dieser meinte, dass wohl doch eine kleine oberflächliche Arterie getroffen wurde und ich sollte zur Sicherheit über Nacht einen Druckverband anlegen. Gerinnungsstörung schloss er von vorne herein aus.


Am Abend war die Wunde endlich trocken und das Blut geronnen, sodass ich auf das Anlegen eines Verbandes verzichten konnte.


Was eine kleine Verletzung am Bein des Pferdes, einen den ganzen Tag über beschäftigen kann! :P


Ich bin nur froh, das es Matti gut geht. Die Wunde sah heute Morgen richtig gut aus und das Bein ist auch nicht geschwollen gewesen.






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