Pony-News

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Polizeikontrolle

Gepostet am 3. November 2017 um 5:30

Heute haben wir ein Ding erlebt! 8)


Wir befanden uns mit den Ponyreitern aus Gruppe I auf dem Weg zurück zum Stall, als uns ein Polizeiwagen langsam auf der Hauptstraße entgegen kam. Der Wagen blieb auf einmal mitten auf der Straße stehen, Warnblinklicht wurde eingeschaltet und die Türen des Wagens wurden geöffnet.


Wir waren alle ratlos. Weshalb hält man unseren Ponyexpress an? Hatten wir die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h überschritten?? :|


Wie ich sofort bemerken konnte, haben Uniformierte auch schon einen respektvollen Eindruck auf Kinder. :P Diese saßen nämlich sofort wie versteinert auf den Ponys und niemand sagte auch nur ein Wort!


Aufgeklärt wurde es dann, als die Beamten den Wagen verließen. Einer der Polizisten ist ein guter Bekannter von mir, hatte uns auf seiner Routinerunde gesehen und sich gedacht, er könnte doch mal kurz "Hallo" sagen. 


Das sorgt doch gleich wieder für Gespräche im Dorf! :lol:


Halloween

Gepostet am 30. Oktober 2017 um 8:50

Passend zum Motto "Halloween" durften sich die Kinder zum Ponyreiten verkleiden.


Eher süß und niedlich, als schaurig und gruselig, erschienen die Ponyreiter zu ihren Stunden.

 

Verkleidet als kleine Hexen, Knuddel-Bär und Feuerwehrmann Sam ritten die Kinder auf Perle und Turbo durch den Rotter Geisterwald.


Perle und Tubo hatten zuvor von Sophia und Marisa die Mähnen geflochten bekommen und sind mit selbstgebastelten Spinnen und Strohband geschmückt (verkleidet) worden.


Nach dem Reiten gab es natürlich eine kleine Jelly-Helli Belohnung für jedes Kind und leckere Möhren für die Ponys.


      


                                           


  

Lehrgang Pferdekommunikation

Gepostet am 9. Oktober 2017 um 8:10

Pferde richtig verstehen – Kurs mit Sandra Schneider


Am vergangenen Sonntag habe ich auf dem Rosenhof in Bergheim an dem Kurs „Pferde richtig verstehen“ teilgenommen.


Geleitet wurde der Kurs von der Pferdeexpertin Sandra Schneider, die durch die Serie „Die Pferdeprofis“ bei VOX, zusammen mit Bernd Hackel bekannt wurde.


In dem angebotenen Kurs ging es hauptsächlich darum, dass der Pferdebesitzer lernt, erfolgreich mit seinem Pferd zu kommunizieren, um Missverständnissen vorzubeugen und Vertrauen zu schaffen. Mit der richtigen Körpersprache auf das Pferd zu wirken, um diesem spielerisch neue Dinge beibringen zu können oder bei Gefahr gelassen zu bleiben, um aus jedem Problem jederzeit eine wunderbare Herausforderung zu machen, an dem Mensch und Tier wachsen und ihre Beziehung vertiefen können.


Nach Gruppeneinteilung und nach Zuteilung der Pferde (wahlweise mit eigenem Pferd oder Leihpferd vor Ort) schaut Sandra Schneider sich an, wie der Teilnehmer mit dem Pferd umgeht. Meistens werden dabei schon erste Problematiken sichtbar, da der Mensch schon eine Wirkung auf das Pferd hat, ohne es zu wissen. Wir wirken mit unserer Körpersprache immer auf die Pferde – den meisten Menschen ist das nur nicht bewusst.


Viele Probleme mit dem Pferd im Umgang oder beim Reiten, liegen nie am Pferd selbst, sondern entstehen durch den Menschen.


Erkennt der Mensch, worin die Ursache eines Problems liegt, ist dieser bereit daran zu arbeiten und eine neue Beziehungsbasis zwischen Mensch und Pferd zu schaffen, ist das Ziel einer solchen Veranstaltung für Sandra Schneider erreicht.


Mir hat der Kurs sehr gut gefallen. Sandra Schneider erklärt ruhig und sachlich, nimmt sich Zeit für Gespräche und gibt wertvolle Tipps im Umgang mit den eigenen „Problem-Fellchen“. Ich habe persönlich einige Eindrücke erhalten, die mir meine falsche Kommunikation im Umgang mit unseren Ponys bewusstgemacht haben und die mir in Zukunft für ein besseres Verständnis hilfreich sein werden.


Natürlich gebe ich meine Erfahrungen auch zukünftig gerne an die Ponyreiter weiter, damit sie auch von Anfang an eine gute Basis zum Pferd erhalten.


                               


    


 



Verstärkung im Team

Gepostet am 31. Juli 2017 um 4:40

Ich heiße Ida und bin 13 Jahre alt. Ich habe die Schmidtis durch das Interesse an einer Reitbeteiligung an Matti kennen gelernt. In Zukunft werde ich dafür an den Samstagen aktiv im Reitkindergarten mithelfen. 


Ich konnte leider nicht mit Pferden aufwachsen. Trotzdem saß ich schon sehr früh im Sattel. Meine Schwestern haben mich zu ihren Pflegepferden mitgenommen und ich hatte die Möglichkeit, ein kleines, freches Shettlandpony zu reiten. Durch dessen Sturheit und Unarten wurde ich ziemlich eingeschüchtert und verlor das Vertrauen in die Pferde. Das gelangte ich mit fortschreitendem Alter, während meinen ersten richtigen Reitstunden, nach und nach zurück. Der Respekt gegenüber fremden Pferden ist trotzdem gegenwärtig.


Matti war für mich schon eine reiterliche Herausforderung. Aber ohne Druck und in meiner Zeit, hat er mir bereits bewiesen, dass ich ihm mein Vertrauen schenken konnte. Ich genieße die Ausritte und die gemeinsame Zeit mit ihm.


Der Umgang mit Pferden und mit Kindern macht mir gleichermaßen Spaß. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und die gemeinsame Zeit mit Eltern und Kindern im Reitkindergarten.






Erfolgreiche Saison

Gepostet am 24. Juni 2017 um 3:55

In unserer Region finden jedes Jahr drei Wander-/Orientierungsritte statt. Ausgetragen werden diese von den Pferdefreunden Hüllenberg in Feldkirchen/Hüllenberg, RV Kurtscheid und vom RV Melsbach. 


Teilnehmen dürfen alle Reiter auf Groß- und Kleinpferden. Ablauf eines Rittes erfolgt in Reitergruppen von 2 bis 6 Teilnehmern, die sich im Voraus zu dieser Veranstaltung angemeldet haben. Die Gruppen starten in vorgeschriebener Reihenfolge im Abstand von 10 - 15 Minuten. Der Ritt führt über eine markierte Strecke, Reiten nach Karte oder Wegerklärung von ca. 15 - 20 km. Auf der Strecke müssen drei Stationen angeritten werden, an denen zusätzlich verschiedene Aufgaben zu erfüllen sind. Mindestzeit für die Strecke beträgt in der Regel 180 Minuten. Für Unter- oder Überschreiten der Zeit, erhält der Teilnehmer Strafpunkte. 


Vor oder nach dem Geländeritt muss ein Trailparcour absolviert werden. Der Trailparcours besteht aus fünf bis acht Hindernissen. Die Hindernisse sind in einer festgelegten Reihenfolge anzureiten und werden einzeln mit Punkten bewertet. Hierbei wird die Zusammenarbeit von Pferd und Reiter bewertet und das persönliche Geschick. 


Die Platzierungen erfolgen anschließend nach erreichter Punktzahl. Die Gesamtwertung wird auf Erwachsene und Jugendliche unterteilt, von denen die 10 Besten einen Ehrenpreis (Pokal) erhalten. 


Am 18. Juni 2017 erreichten Aaron und ich in Hüllenberg von 75 erwachsenen Teilnehmern den 10. Platz. 97 von 135 Punkten hatten wir erreicht. Matti belegte unter Mona Pfeiffer Platz 33 mit erreichten 69 Punkte.


Am 24. Juni 2017 erreichten wir bei den Verbandsmeisterschaften für den Breitensport in Kurtscheid den 9. Platz. Hier starteten 68 Erwachsene beim Orientierungsritt. 


Wanderritt in Hüllenberg: von links Mona auf Matti, Aaron und ich und Gaby mit Volkan


Orientierungsritt in Kurtscheid mit Gaby und Volkan.


Trailparcour: Brücke


Flattervorhang


Der Pokal für den 9. Platz: ein Kaffeebecher mit Gravur aus Edelstahl



Turnierteilnahme

Gepostet am 27. Mai 2017 um 4:15

Erfolgreich haben wir an dem diesjährigen Geschicklichkeitsturnier in Melsbach teilgenommen.


In der Führzügelklasse starteten auf Perle unsere Reiterkinder Emma Pfeiffer und Johanna Muth. Sophia und ich nahmen auf Aaron in den Reiterklassen teil. 


Der Parcour hatte einige kniffelige Aufgaben für alle Teilnehmer bereit gehalten. Im Vordergrund jeder Prüfung stand die harmonische Zusammenarbeit von Pferd und Reiter und wie immer auch das persönliche Geschick jedes Einzelnen.


Aufgaben die absolviert werden mussten wie folgt:


Aufgabe 1: Slalomparcour

Hierbei konnte man volle Punktzahl erreichen, wenn die Begrenzungen nicht gerissen wurden. 


Aufgabe 2: Reiten auf Zeit


Eine Strecke von ca. 6 Meter mußte auf Zeit in einem schnellen Schritt geritten werden. Anschließend dieselbe Strecke in möglichst derselben Zeit in einem versammelten Galopp (Führzügelklasse im Trab).



 


Aufgabe 3: Tennis spielen

Hierzu mussten wir mit einem Tennisschläger, drei Tennisbälle gezielt schlagen, sodass diese in einem vier Meter entfernten Viereck landeten.



Aufgabe 4: Punkte würfeln

Mit einem überdemisionalen großen Würfel, möglichst in drei Versuchen eine hohe Punktzahl erreichen. 



Aufgabe 5: Hufeisen werfen

Hier kam es darauf an, das Hufeisen möglichst nah an eine vorgegebene Weite (z. B. 1,26 m oder 4,75 m, etc) heran zu werfen. 


Aufgabe 6: Ringe stechen

Im Schritt, Trab oder Galopp mußten auf einer Geraden zwei freischwingende Ringe mit einer Lanze aufgenommen werden. 


Aufgabe 7: Gefährliche Schlange

Mehrere Pylonen hatte ma so aufgestellt, das ein geschlängelter Weg von 1 Meter Breite entstand. Auf den Pylonen lagen Tennisbälle. Die Herausforderung dieser Aufgabe bestand darin, mit dem Pferd, durch den geschlängelten Weg zu reiten, ohne das eine Pylone verrückt oder umgestoßen wurde und ohne das ein Tennisball zu Fall kam. Der Schwierigkeitsgrad wurde noch erhöht: man musste einen Autoreifen an einem Seil dabei hinter sich herziehen!



Am Ende des Turnieres erreichte unsere Emma Platz 2 in der Führzügelklasse und Johanna belegte den 3. Platz! Ein toller Erfolg für die beiden 5jährigen Mädchen, die stolz ihren ersten Reitpokal auf dem Siegertreppchen überreicht bekamen. 

Sophia erreichte Platz 4 bei den jugendlichen Teilnehmern und ich konnte mich bei den Erwachsenen den 5. Platz sichern. 



Zahnsanierung

Gepostet am 25. April 2017 um 7:10

Heute hatten Matti und Perle eine Kontrolluntersuchung bei Tierarzt Dr. Dieck. Er hat sich auf die Behandlung der Pferdezähne spezialisiert und kommt unsere Pferde in regelmäßigen Abständen kontrollieren.


Mattis größtes Problem, ist die Abnutzung der Kauflächen. Im vorderen Bereich der Backenzähne hat er im Unterkiefer lediglich nur noch Zahnstummel, die ihm eine natürliche Nahrungsaufnahme in naher Zukunft erschweren werden.


Den Pferden stehten für ihr gesamtes Leben eine begrenzte Menge an Zahnsubstanz zur Verfügung. Jedes Jahr werden ca. 3 mm "nachgeschoben" und brauchen sich im Laufe des Pferdelebens auf.


Besteht eine Unebenheit (ein Zahn wächst schneller, als der darüberliegende Zahn) entsteht auf Dauer ein Ungleichgewicht. Die entstehende Stufe stört das Pferd in seiner normalen Kaubewegung und führt dazu, dass später ein Zahn schon komplett aufgebraucht und der Gegenspieler viel zu lang ist und große Schmerzen verursacht. Weiterhin fällt dieses Zahnpaar als Kaufläche im Alter weg.


Matti war vor unserer Zeit wohl sehr selten oder noch nie bei einer Zahnsanierung gewesen. Bei der ersten Kontrolle durch Dr. Dieck im Oktober 2015 zeigten seine Kauflächen ein extrem ungleichmäßige (wellenförmige) Abnutzung. Diese erhebliche Veränderung bekommt man nur noch geringfügig ausgebessert. Jetzt kann Dr. Dieck in den kommenden Jahren Mattis Gebiss nur noch soweit ausgleichen, um ihm ein Kauen auf den „Felgen“ nach Möglichkeit zu ersparen.


Dr. Dieck erklärte, dass die Zahnprobleme unserer Reitpferde heutzutage Zivilisationserkrankungen sind. Die früheren und heutigen Wildpferde mussten jeden Bissen, den sie mit den Backenzähnen zerkauen wollten, erst mit den Schneidezähnen abbeißen. Die Gräser führten aufgrund ihrer rauen Zusammensetzung zu viel mehr Zahnabrieb, als das Gras heute. Ein Wildpferd, mit einer angeborenen Zahnfehlstellung, hätte schlechte Überlebenschanchen – es würde verhungern.


Unsere Reitpferde bekommen heutzutage überwiegend geschnittenes Heu und Kraftfutter gefüttert. Die Pferde führen kleinere Kaubewegungen aus, was zu einem unregelmäßigen Abrieb führt. Die ganze Kaufläche wird nicht gleichmäßig benutzt, so dass bei dem ungleichmäßigen Abrieb Kanten entstehen, die sehr scharf werden können.


Perle hatte bei ihrer Kontrolle vor einem halben Jahr, einen gut wahrnehmbaren fauligen Mundgeruch. Hervorgerufen wurde dieser, durch eine Aussackung im Zahnfleisch. In dieser Tasche hatten sich allerlei Futterreste angesammelt und den übelriechenden Geruch verursacht. Auch der anliegende Zahn war beeinträchtigt. Es war damals die Überlegung, ob dieser entfernt werden müsste.


Die Kontrolle heute fiel gut aus. Ohne Sedierung ließ Perle Dr. Dieck die Mundhöhle untersuchen und er entschied, nach seiner überraschend positiven Beurteilung, dass weiter beobachtet und eine neue Kontrolle und Zahnsanierung im Oktober durchgeführt werden sollte.


Während Matti sich nun in seiner Box „ausschläft“ und die Wirkung der leichten Narkose abwartet, konnte Perle sich daneben mit frischem Heu schon wieder den kleinen Shetty-Bauch vollschlagen.


Bambini-Wanderung

Gepostet am 13. April 2017 um 0:50

Heute fand die erste Bambini-Wanderung statt. Premiere für unseren ersten Thementag!


Die Resonanz zu dieser Veranstaltung war bei Ausschreibung schon sehr groß und binnen eines Tages ausgebucht!


Das Wetter war für unser Vorhaben gut. Etwas kühlere Temperaturen als in den letzten Tagen, aber immerhin mit sonnigen Abschnitten.


Um 14.00 Uhr trafen alle vier kleinen Teilnehmer pünktlich am Stall ein. Shania (4), Raymond (4), Isabel (3) und Nicolina (6) halfen fleißig mit, Turbo und Perle zu putzen. Mit Unterstützung der jugendlichen Betreuerinnen Sophia und Paula, bekamen die Shettys ein frühlingshaftes Styling. Mähne und Schweif wurden geflochten und die Kinder pflückten Gänseblümchen und Löwenzahnblüten, um die Ponyfrisuren damit zu verzieren.


Nachdem die ersten Reiter ausgelost worden waren, marschierten wir los. Die Stimmung bei den Kindern war ausgelassen und heiter. Wer nicht gerade auf dem Pony saß, übernahm auch gerne, unter Mithilfe der Betreuer, den Führstrick. Nach einer guten halbe Stunde erreichten wir den Tierpark in Flammersfeld.


               


Hungrig und durstig von der Wanderung, stärkten wir uns erst einmal ausgiebig mit leckerem Kuchen und Getränken, um anschließend den Naturspielplatz zu erkunden.


   


Während unserer Pause verweilten Perle und Turbo friedlich an einen Baum und wurden von den Bambinis mit mitgebrachten Möhren und Apfelstückchen verwöhnt.





Zwei Geschicklichkeitsübungen hatten wir als reiterliche Herausforderung für die kleinen Teilnehmer noch als Überraschung vorbereitet. Zum einen „Eier-Lauf“ zu Pferd und Hufeisenwerfen vom Rücken des Pferdes aus.


Aufgeregt, wie vor einem Wettkampf, stellten sich die Kids nacheinander den Aufgaben.


Beim „Eier-Lauf“ musste eine Strecke von ungefähr 10 Meter auf dem Pony geritten werden. Ein Löffel fest in einer Hand, auf dem ein gekochtes Ei gelegt wurde. Die Herausforderung bestand darin, dass sich die Kinder, auf dem im Schritt bewegenden Pony ausbalancieren mussten und zusätzlich ihre Konzentration auf das wackelige Ei richteten. Diese Aufgabe wurde von keinem der kleinen Teilnehmer ohne Ei-Absturz bewältigt. Das stimmte allerdings niemanden traurig, denn alle Kinder hatten einen riesigen Spaß bei diesem Spiel.


     


Auch die beiden Betreuerinnen Sophia und Paula testeten ihre Geschicklichkeit und erkannten ganz schnell die Schwierigkeit dieser Übung.




Anschließend versuchten Isabel, Shania, Ray und Nicolina sich im Hufeisenwerfen. Auch hier die Schwierigkeit, sich auf dem Ponyrücken auszubalancieren, um dann gezielt das Eisen in den Eimer zu werfen. Hier stand wiederum der Spaß im Vordergrund, da die Eisen überall landeten – nur nicht unbedingt im Eimer!


    


Nach einer Stunde Aufenthalt im Tierpark, wanderten wir über Gollershoben zurück nach Rott zum Stall. Es war noch ein anstrengender und langer Marsch und die kleinen Beinchen der Kinder wurden immer langsamer und müder. So war Perle auch gerne mal bereit, zwei Kinder auf ihrem Rücken zu tragen.


    


Der Nachmittag hat allen gut gefallen. Das Reit-Wanderverhältnis war ausgeglichen, sodass jedes Kind auf seine Kosten gekommen ist. Auf eine Wiederholung dieser Veranstaltung freuen sich jetzt schon alle Kinder!


Frau Wachow, vom Bürgerkurier, besuchte uns während unseres Aufenthaltes im Tierpark und dokumentierte in Wort und Bild unserer Aktivitäten. Ein Bericht auf der Internetzeitung reportak.de ist unter der Rubrik Wirtschaft schon online.

Geschenkgutscheine

Gepostet am 22. März 2017 um 12:50

Wer noch eine originelle Geschenkidee zu Ostern, zum Geburtstag oder zu anderen Anlässen sucht:


Ab sofort können Reitgutscheine bei uns erworben werden. 


Opa, Oma, Tante und Onkel können Freude verschenken und damit die kleinen Kinderaugen zum Leuchten bringen!

Der Gutschein hat den Wert einer Reitstunde und ist ab Ausstellungsdatum ein Jahr gültig. Barauszahlung des Wertes ist nicht möglich. 



Matti wird vermessen

Gepostet am 15. März 2017 um 13:45

Sattelkontrolle


Auf Mattis Rücken beobachten wir schon seit längerer Zeit, dass nach dem Reiten deutlich eine Stelle auf der Wirbelsäule zu erkennen ist, an dem der Sattel mit dem hinteren Ende auf den Wirbelkörper drückt.


Auch optisch sieht die Lage des Sattels nicht mehr passend zum Pferderücken aus. In unserem Fall, ist eine Kontrolle des Sattels durch einen Sattler dringend erforderlich.


Ein passgenauer Sattel ist für die Gesundheit des Pferdes sehr wichtig. Alle paar Jahre sollte der Sattel vom Fachmann begutachtet und der Rücken des Pferdes erneut vermessen werden.


Der Pferderücken verändert sich im Laufe der Zeit. Gründe hierfür sind unter anderem:

• Trainings-, Futterzustand und Alter des Pferdes

• Haltungsbedingungen

• Gewicht des Reiters

• Ausbildungsstand, Reitweise und Einsatz des Pferdes

• Aufbau des Exterieurs des Pferdes


Heute hatten Sophia und ich mit Matti in der Sattlerei Rieser in Obersteinebach einen Termin zur Begutachtung und Vermessung.


     


Mit Hilfe des EQUIscan Messverfahrens, wurde ein Messgerippe (Topograph) auf den Pferderücken aufgelegt. Um ein Verrutschen des Topographen durch Bewegungen des Pferdes zu verhindern, wurde ein doppelseitiges Klebeband auf der Wirbelsäule angebracht. Dadurch lag der Topograph sicher auf und der Sattler hatte die nötige Zeit, um die einzelnen Messgelenke in Ruhe an den Pferderücken anzupassen.


     


Ist dies erfolgt, verbleibt das angepasste Messgitter zur Fotodokumentation auf den Pferderücken. Fünf Ansichten werden von beiden Seiten des Pferdes benötig:


• Das vollständige Pferd mit dem Verlauf der Ober- und Unterlinie

• 45 ° von vorne, zur Ansicht der Rippenwölbung

• Den Topographen in Großaufnahme in Sattellage

• 45 ° von hinten, Übergang von Schulter zur Rippenwölbung

• Ansicht von oben, zeigt Verlauf und Formung des Rippenkastens



Die gegenüberliegende Seite wird in gleicher Reihenfolge fotografiert. Danach noch einmal in derselben Folge ohne Topograph und anschließend mit aufgelegtem Sattel.


Nach der Einstellung des Topographen erhält der Sattler ein exaktes Sattelprofil für Mattis Rücken. Mit dieser Schablone kann er unseren Sattel auf Passgenauigkeit überprüfen.




Die Auswertung ergab, dass unser Wintec Jugend-Sattel nicht geändert werden muss. Die Lage des Sattels wird zukünftig durch ein spezielles Pad (Sattelunterlage) angehoben, damit die Schulter von Matti beim Reiten durch den Sattel nicht weiter eingeengt wird. 


Das Pad ist eine Maßanfertigung. Es wird Mattis anatomischen Rückenverlauf angepasst, damit keine Spannung auf den Widerrist und der Wirbelsäule entsteht. Es ist gesteppter Baumwollstoff, an deren Unterseite zur Polsterung Schaffell eingearbeitet ist. Es verfügt außerdem noch über ein stoßabsorbierendes und druckausgleichendes Inlay. Durch die Teilung des Inlays gewährt es die nötige Wirbelsäulenfreiheit.


Kosten für die Spezialanfertigung des Pads: 300 €. Stolzer Preis, aber noch wesentlich billiger, als ein gebrauchter oder neuer Sattel!


Die aktuelle Messung von Mattis Rücken wird bei der Sattlerei Rieser archiviert. Wenn wir in ein paar Jahren noch einmal den Rücken von Matti ausmessen lassen möchten, kann der Sattler, durch die gespeicherten Daten, archivierte und aktuelle Messungen vergleichen und Veränderungen am Pferderücken präzise dokumentieren.

 


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